MonatJuni 2007

Mindmapping mit Wikipedia

screenshot Wikimindmap.org - Politik

Durch Ehrensenf bin ich wiedermal auf eine interessante Seite aufmerksam geworden.

Wikimindmap.org bietet einen interessanten Service. Man gibt ein Stichwort ein, das auch möglichst in der Wikipedia zu finden ist, und bekommt nun eine Mindmap mit verwandten Begriffen geliefert (siehe Screenshot).

Um sich schnell einen Überblick über ein neues Thema zu verschaffen, ein nützliches Tool. Übrigens kann nicht nur die deutsche Wikipedia, sondern auch die englische, französische, italienische und spanische Wikipedia benutzt werden.

Mal wieder die Flüchtlinge

Die Anerkennungsrate für politische Flüchtlinge liegt in Griechenland im Promillebereich, 2003 wurde ganzen drei Menschen Asyl gewährt […], 2004 waren es gerade einmal elf. In Griechenland geborene Kinder von Migranten bekommen nicht einmal eine Geburtsurkunde ausgestellt, geschweige denn, wie beispielsweise in Frankreich üblich, die nationale Staatsbürgerschaft. Diese Kinder haben überhaupt keine Staatsbürgerschaft, weder Anrecht auf einen Schulbesuch, noch können sie einen Personalausweis oder Pass beantragen.

schreibt Heike Schrader in einem am Samstag bei Telepolis veröffentlichten Artikel über ein bislang eher wenig beachtetes Treffen der Versammlung der Generaldirektoren und Leiter der Europäischen Migrationsbehörden.

Mal ehrlich, diese Überzeugung, dass Migranten nur „Schmarotzer“ seien und dementsprechend auch behandelt werden müssen, ist doch totaler Quark. Aus welchem Grund würdest du denn wohl deine Heimat verlassen? Deine ganzen Freunde, deine ganze Familie? Schon der Umzug in eine andere Stadt ist doch für viele schon unangenehm, wenn man sich dort erst ein neues soziales Umfeld aufbauen muss. Was würde denn dich bewegen, in ein anderes Land auszuwandern? Und was wärst du bereit, dort zu unternehmen, damit du eine neue Heimat / ein neues Leben dort beginnen kannst?

Interessant in diesem Zusammenhang ist sicherlich das migration-audio-archiv. Dort gibt es auf einer schön gemachten Seite mehrere Geschichten von MigrantInnen zu ihren Migrationsgeschichten.

G8-Gewalt in Rostock

Die Berichterstattung zu den Gegenaktivitäten des G8-Gipfels beschränkt sich momentan nur auf den ominösen Schwarzen Block, der ursächlich für die Gewalt gewesen sein soll.
Bei Peter Bürger wirft in einem heute veröffentlichten Artikel eine etwas andere Sichtweise auf: Bericht eines Demonstranten aus Rostock.

Tja, aber vielleicht wird ja irgendwann auch einmal über die Inhalte der G8-Kritik diskutiert. Unabhängig von irgendwelchen Aktionsformen oder Einsatzstrategien, die ja anscheinend leichter zu erklären sind und höhere Einschaltquoten bzw. PIs bringen …