SchlagwortSteiermark

Am Grünen See in der Steiermark

Der steirische Grüne See taugt für einen Tagesausflug. Das Ufer ist auch für sonnige Tage ausreichend bewaldet und über den Blick sollte ich keine Worte verlieren: Die Bilder vermitteln hoffentlich gut meine Begeisterung.

Gruenerseesteiermark1
Der Grüne See in der Steiermark
Gruenerseesteiermark2
Hochformatiges Foto des Grünen Sees in der Steiermark – Hütte und Bergmassiv im Hintergrund
Gruenerseesteiermark3
Ein richtg sattes Grün und ein blauer Himmel.
Enteimgruenensee
Die Ente schwimmt über die diversen Grüntöne des Sees

Im Freilichtmuseum

Im goldenen Herbst konnte ich einige Fotos im Freilichtmuseum Stübing (Steiermark) machen.

Eine Schmiede im Freilichtmuseum
Eine Stube mit Buch im schummrigen Licht
Das Freilichtmuseum hat auch eine Schule
Ein alter Heuschober mit Teich
Was so im Haus gebraucht wurde
Das Freilichtmuseum zeigt die typischen bäuerlichen Bauweisen in Österreich – hier standen einige Weinfässer in den Kammern
Bauernhaus
Natürlich darf ein Schlitten auch nicht in den Bauernhäusern Stübings fehlen
Auch eine Spinnstube ist in Stübing sehr vollständig eingerichtet.

Die auf dem Balkon aufgehängte Wäsche sah authentisch aus

Was schlängelt sich denn da?

Beim Wandern sind meine Augen nicht immer auf dem Weg. Gerade die steirischen Landschaften lenken meinen Blick nicht unbedingt auf den Boden, sodass ich fast auf die dünne und recht kleine Schlange getreten wäre. Erwartet hätte ich, dass sie sich schnell fortschlängelt, sie schien sich aber doch eher tot zu stellen und zu warten, ob sich jemand zu sehr nähert. Das war dann glücklicherweise erst nach dem Foto der Fall.

Eine Schlange auf dem Forstweg

Liebes Dürrenschöberl!

Gipfelkreuz Dürrenschöberl

Weißt Du eigentlich, wie viel Schweiß Du mich gekostet hast? Sicherlich lässt sich das in T-Shirts angeben, die pitschnass waren und die ich vorm Waschen erstmal auswringen musste. Aber am nächsten Tag dann… Denn nach meinen ersten Aufstiegen war ich zu nichts mehr zu gebrauchen. Und die angeblichen Aufstiegszeiten von drei Stunden für die 1000 Höhenmeter vom Bahnhof aus, fand ich auch deutlich unrealistisch. Habe ich bei meinem ersten kompletten Aufstieg sechs Stunden gebraucht? Oder nur fünf? Aber die Dusche zuhause und die Pizza nach dem ersten Gipfelkreuz werde ich wohl nicht vergessen. Und eine halbe Woche Muskelkater habe ich auch noch gut in Erinnerung. Die große Quattro-formaggi vom König, bequem nach Hause geliefert und schon im Fahrstuhl lief mir das Wasser im Mund zusammen. Meinen guten Vorsatz immer die Stiegen und nie den Lift zu nehmen, verwarf ich schnell. In beide Richtungen und nicht nur für den Abend, sondern auch die nächsten Tage. Ich erwähnte schon den Muskelkater, oder?

Zwei, zweieinhalb Jahre und sicherlich ein Dutzend Aufstiege haben wir nun hinter uns. Sonnenschein, Wind, Nebel, Regen und einmal sogar ein kleines Gewitter beim Abstieg – den Wetterbericht schaue ich mir bei der nächsten Tour wirklich vorher an!Ich habe immer gemocht, dass so herrlich wenig los war bei Dir. Es liegt sicherlich auch daran, dass die Wege nicht sehr gut ausgebaut sind. Und dass es keine Hütte gibt. Und keine gute Wasserquelle, denn das kleine Bergrinnsal zählt nicht. Und Deine kleine Sumpflandschaft etwas unterhalb des Gipfels hast Du weder gut beschildern lassen. Noch konnte ich sie je trockenen Fußes begehen, wenn es am Vortag oder Tag selber regnete. Deshalb grüße ich an dieser Stelle auch ganz herzlich meine Northland-Wanderschuhe und das Imprägnierspray für 7 Euro vom Deichmann!Gestern haben wir uns heuer das erste Mal wieder gesehen, liebes Dürrenschöberl.

Und es wird wohl dauern, bis du mich wieder zum Schwitzen bringst. Zum Abschied hättest Du mich schon mit einer besseren Aussicht verabschieden können. Schließlich hast Du mich gestern auch ein durchgeschwitztes T-Shirt gekostet. Aber ich mag Dich gerade deshalb 😉

Bis 2018!