MonatAugust 2010

Kurzinterview mit dem Ex-Mod frechdachs1302 von COSMiQ

COSMiQ (vormals LYCOS iQ) wurde zum 03. April 2018 eingestellt. Die Informationen auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert, die Links funktionieren größtenteils nicht mehr und diese Seite wird nur aus melancholischen Gründen nicht gelöscht!

frechdachs1302 war fast drei Jahre lang Moderator bei COSMiQ und hat vergangene Woche sein Moderatorenamt niedergelegt. Wie schon Anfang des Jahres einige andere Moderatoren zuvor, war er nun so freundlich mir einige Fragen zu beantworten zur Moderation bei COSMiQ und seiner eigenen Moderationstätigkeit.

COSMiQ Ex-Moderator frechdachs1302
COSMiQ Ex-Moderator frechdachs1302

Webanhalter: Anfang August 2010 hast Du als Moderator bei COSMiQ aufgehört. Wie lange hast du moderiert?
frechdachs1302: Moderator bei LycosIQ / COSMiQ war ich seit dem 13.11.2007, also fast 3 Jahre lang.

Webanhalter: Wieso hast Du damals angefangen auch zu moderieren?
frechdachs1302: Gute Frage.. Ich war vernarrt in LycosIQ und es hat mich unendlich gestört, dass einige User die Plattform für Ihre Kleinkriege missbraucht haben. Ich habe dann versucht über die MB Funktion ein wenig mit für Ordnung zu sorgen. Irgendwann wurde ich dann von Freja1980 und Maybee999 angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte zu moderieren. Kurze Zeit später hat mich Karlosp (der damalige Produktmanager bzw. Verantwortliche) angesprochen und so bin ich dann Moderator geworden.

Webanhalter: Was hat Dir in diesen fast drei Jahren am meisten Spaß gemacht als Mod?
frechdachs1302: Spaß…..ich weiß nicht, ob man es als Spaß bezeichnen kann. In erster Linie war es manchmal Knochenarbeit (aber das kennst Du ja selbst) zu versuchen, etwas Ordnung reinzubringen, zwischen den Streithähnen zu vermitteln und natürlich auch Fragen und Antworten zu deaktivieren, die nicht auf der Plattform erscheinen sollten.

Webanhalter: Und was empfandest Du als Moderator als Deine wichtigste Aufgabe?
frechdachs1302: Für mich war die wichtigste Aufgabe, zwischen den Usern zu vermitteln und vielen auch zu erklären, warum gerade die oder die andere Frage gelöscht wurde. Natürlich ging das nicht immer reibungslos und die Beleidigungen waren teilweise arg unter der Gürtellinie.

Webanhalter: Was sind aktuell die größten Herausforderungen für die Moderation bei COSMiQ?
frechdachs1302: Die größten Herausforderungen waren und werden auch in Zukunft sein, mit sehr feinem Fingerspitzengefühl zu moderieren. Das dies nicht einfach ist und man dafür ein unheimlich gutes Gefühl für die User entwickeln muss, sollte jedem klar sein. Dazu ist es auch notwendig, dass von den Verantwortlichen bei COSMiQ klare Vorgaben gestellt werden . Aber so wie ich das Team in München kennenlernen durfte, sind die auf einem sehr guten Weg dorthin.

Webanhalter: Warum hast Du als Moderator nun aufgehört?
frechdachs1302: Wie einige sicherlich wissen, bin ich selbstständig und so hat sich in den letzten Monaten immer mehr rausgestellt, dass ich kaum noch Zeit habe COSMiQ zu nutzen, geschweige denn wirklich den anderen Moderatoren eine Unterstützung bin. Da ich ungern halbe Sachen mache, haben ich mich entschlossen, den Moderatorenjob an den berühmten Nagel zu hängen.

Webanhalter: Ich danke Dir für diese kleinen Interview und wünsche Dir viel Erfolg in Deiner Selbstständigkeit!

Am häufigsten kommentierte Posts zu einem Tag ausgeben mit WordPress

Die Übersichtsseiten zu den verschiedenen Themen dieser Seite wollte ich etwas aufwerten. Dazu sollten die am meisten kommentierten Beiträge eingeblendet werden. Mit ein paar kleinen Zeile ist es leicht möglich, diese Beiträge zu einem bestimmten Tag mit WordPress auszugeben.

Posts zum Tag WordPress nach Anzahl der Kommentare ausgegeben
Posts zum Tag WordPress nach Anzahl der Kommentare ausgegeben

Der englische Beitrag Get Popular Posts In Current Week, Month By Comment Count bildet die Grundlage für den folgenden Code-Schnipsel. Mit ein paar Modifikationen, sprich dem Einbinden der Abfrage des passenden Tags, lassen sich einfach die am meisten kommentierten Artikel zu einem Thema auflisten.

Der gesamte Code zur Ausgabe der Artikel nach Kommentarzahl sortiert

Das folgende Code-Beispiel ist recht einfach aufgebaut und benutzt das bekannte query_posts() mit einigen Parametern:

<ul>
<?php query_posts('post_type=post&posts_per_page=5&tag=WordPress&orderby=comment_count&order=DESC'); while (have_posts()): the_post(); ?>
<li><a href="<?php the_permalink(); ?>"><?php the_title(); ?></a> {<?php comments_number('0', '1', '%');?>}</li>
<?php endwhile; wp_reset_query(); ?>
</ul>

Die einzelnen Parameter aufgeschlüsselt

Mit post_type=post wird bestimmt, was ausgegeben werden soll. Hier sollen nur Posts, also Artikel ausgegeben werden. Denn Seiten können auf dieser Seite nicht kommentiert werden.

posts_per_page=5 Theoretisch könnte man diesen Query auf mehrere Seiten verteilen und man bestimmt hiermit, wieviele Artikel auf einer Seite dargestellt werden sollen.

Mit tag=WordPress wird bestimmt, dass nur Beiträge mit dem Tag WordPress ausgegeben werden sollen. Auf die exakte Schreibweise des Tags ist hier zu achten. Und wer Tags mit Leerzeichen benannt hat, wird höchstwahrscheinlich Probleme bekommen. Abhilfe schafft die Umbenennung der Tags und Trennung der Worte mit einem Bindestrich.

Wonach sollen die ausgegebenen Beiträge sortiert werden? Genau, nach der Anzahl der Kommentare: orderby=comment_count.

Und zwar sollen die Beiträge mit den meisten Kommentaren oben stehen, weshalb so sortiert wird: order=DESC.

Rundherum …

Wer die Ausgabe anpassen möchte, darf sich an die Bearbeitung dieser Zeile machen:

<li><a href="<?php the_permalink(); ?>"><?php the_title(); ?></a> {<?php comments_number('0', '1', '%');?>}</li>

Die Artikel werden als Liste ausgegeben, in denen der Titel des Artikels verlinkt ist und dann die Anzahl der Kommentare als Zahl angegeben wird:

Der Artikeltitel kann als Überschrift ausgegeben werden, Datum und Auszüge des Artikels ausgegeben und natürlich kann auch die Anzahl der Kommentare besonders hervorgehoben werden. Der Gestaltung sind durchaus wenige Grenzen gesetzt.

Mein Wunsch …

Mein Wunsch zur Aufwertung von Tag-Archiven wäre allerdings eine Erweiterung des Scripts: Auf den Seiten einzelner Artikel werden die meist kommentierten Artikel zu einer Auswahl aus bestimmten Tags ausgegeben. Das könnte durchaus interessante Verknüpfungen hervorbringen, wobei mir der Aufwand und auch die Fehleranfälligkeit doch unnötig hoch zu sein scheint.

COSMiQ Videopremiere: Der COSMiQant – Essen bis man platzt!

COSMiQ (vormals LYCOS iQ) wurde zum 03. April 2018 eingestellt. Die Informationen auf dieser Seite werden nicht mehr aktualisiert, die Links funktionieren größtenteils nicht mehr und diese Seite wird nur aus melancholischen Gründen nicht gelöscht!

COSMiQ hat YouTube entdeckt. Die neue Werbe-Ikone, der COSMiQant, besitzt nun einen eigenen YouTube-Kanal. Dort ist bislang das erste Video unter dem Titel „Der COSMiQant – Essen bis man platzt“ zu sehen.

Nach dem ganzen Trubel rund um Facebook stellt sich die Frage, ob nun auch bei YouTube nach neuen Mitgliedern gesucht werden soll. 668 Fans bei Facebook sind zwar schon nett, aber ob da noch große Sprünge möglich sind?
Schon vor längerer Zeit hatte LYCOS die Videofunktion für Antworten eingeführt, die aber damals auf keine große Gegenliebe stieß. Vielleicht bringt ein Fischen in den Wassern von multimedialen Portalen noch ein paar Nutzer, ein paar originelle Inhalte?!

Ubuntu neu installiert – und dann? (Blogparade von virtualpixel.de)

Jan von virtualpixel.de hat eine kleine Blogparade gestartet unter dem Titel Ubuntu installiert, und dann? Durchaus spannend die Frage, was man nach einer Neuinstallation von Ubuntu alles verändert.

Einige Hinweise und Tipps hatte ich schon vor einiger Zeit im Beitrag Was Ubuntu 9.10 fehlt – oder 7 kurze Hilfestellungen für Neuinstallationen gebracht.

Ubuntu Logo

#1 Backups einspielen?!

Nein, eigentlich spiele ich nach einer Neuinstallation nicht wirklich Backups ein. Mein /home Verzeichnis liegt auf einer extra Partition. Und diese wird bei einer Neuinstallation von Ubuntu nicht angetastet. Dort liegt das alte Nutzerverzeichnis und wird meistens direkt übernommen. So bleiben auch die meisten Einstellungen erhalten.
Allerdings kopiere ich meistens nur die Konfigurationsdateien von speziellen Programmen wie Filezilla, Tomboy, Firefox bzw. Chromium herüber. Und natürlich meine persönlichen Daten wie Dokumente, Musik etc.

#2 Optisches

Eigentlich ist dieser Schritt mein erster Schritt. Jedes neue Theme einer neuen Ubuntu-Version begeistert mich maßlos. Jedenfalls in den ersten zwei, drei Tagen und bis es ein neues Theme gibt. Und dann auf irgendeinem Linuxblog ein neues Theme vorgestellt wird.

Aktuell schwärme ich für Elementary: Ein schickes, helles, edel wirkendes Theme. Eine längere Vorstellung mit Downloadlinks gibt es bei linuxundich.de: Der Elementary-Desktop.

Und spannend auch der Tipp von Jan die Android-Schriftart Droid zu verwenden. Sie lässt sich unter Lucid Lynx einfach installieren:

sudo apt-get install ttf-droid

Zu meinen Spielereien gehört auch regelmäßig das Ausprobieren von Gnome Do und Konsorten. Und natürlich auch das Herumspielen mit den Panels. Deshalb hatte ich auch letztlich einen Tipp gepostet, wie man das Gnome Panel wieder zurück setzt.

Gnome Panel mit Schnellstartern; Elementary-Desktop mit Droid Sans als Schriftart
Gnome Panel mit Schnellstartern; Elementary-Desktop mit Droid Sans als Schriftart

#3 Neue Programme installieren, ungewünschte deinstallieren

Der einzige Grund weshalb ich Programme deinstalliere, ist die Übersicht in den Menüs. Für mein Ubuntu-System habe ich eine 5 ode 10 GB große Partition. Ich weiß die Größe nicht aus dem Kopf, einfach weil sie ausreichend groß ist. Es macht bei den heutigen Kapazitäten der Festplatten eigentlich keinen Sinn, wirklich sparsam zu kalkulieren. Eine externe Festplatte, eine zweite Festplatte oder gar ein USB-Stick mit einigen GB sind schnell besorgt und lösen so manche Probleme. Doch eine zu kleine Systempartition bedeutet nur unnötiges Herumfrickeln, dass meiner Erfahrung nach fast immer im Neuaufsetzen des Betriebssystems endet.
Und diese Erfahrung macht man freiwillig eigentlich nur ein einziges Mal – danach gibt es einfach genügend Platz für die Systempartition.

Bevor ich groß irgendwelche anderen Programme installiere, installiere ich Ubuntu Tweak. Dazu füge ich das Repository hinzu, um die aktuellste Version zu bekommen und installiere es:

sudo add-apt-repository ppa:tualatrix/ppa
sudo apt-get update && sudo apt-get install ubuntu-tweak

Und nun verbringe ich die nächste Viertelstunde in dem Programm und wähle jeweils die passenden Quellen (Repositories) und meine gewünschten Programme aus.

Quellenverwaltung von Ubuntu Tweak
Quellenverwaltung von Ubuntu Tweak

Das Programm bietet eine gute Auswahl an unterschiedlichen Repositories und ermöglicht mir so, jeweils die aktuellsten Versionen zu benutzen. Die Konsole brauche ich nicht mehr, mit einem Klick sind neue Quellen aktiviert und mit einem weiteren auch wieder deaktiviert. Spielt man nicht zu sehr herum, also versucht nicht andauernd irgendwelche besonders ausgefallenen Repositories von irgendwelchen Internetseiten zu benutzen, sondern bleibt meistens bei den Ubuntu Tweak Quellen, gibt es wenig bis keine Probleme.

Spätestens jetzt gehe ich aber wieder zurück zu #2 Optik. Einmal hier etwas umstellen, einmal dort und hier noch etwas verändern. Dann wird Compiz installiert und aktiviert, der Grafikkartentreiber dreimal gewechselt und umgestellt, Compiz komplett deinstalliert, sich geärgert, der Graikkartentreiber noch zweimal umgestellt und Compiz wieder installiert. Manchmal halte ich auch zwischendurch inne, beginne die Prozedur von Neuem oder installiere einige andere Programme.

Neue Software für eine frische Ubuntu-Installation

  • Aktueller Firefox: Import meines alten Profiles und geschätzten drei Dutzend Addons.
  • Codecs: Einige Multimedia-Fähigkeiten für Ubuntu
  • Filezilla: Einfach der beste FTP-Client
  • GIMP: Einfach aus Gewohnheit, gestartet habe ich es seit einigen Wochen bereits nicht mehr
  • Gthumb: Zum schnellen und einfachen Bearbeiten von Bildern sehr gelungen
  • Google Chrome bzw. Chromium: Mein mittlerweile favorisierter Webbrowser. Natürlich zusammen mit einigen Erweiterungen.
  • Miro: Sehr geniales Programm für Video- und Audio-Podcasts
  • Skype und Pidgin: Man will ja in Kontakt bleiben
  • PlayOnLinux: Nicht wegen der Spiele sondern der einfachen Installation von Internet Explorer und Safari, die zwischendurch auch immer mal wieder diese Seite betrachten
  • Shutter: Bequem Screenshots machen und diese einfach bearbeiten
  • VLC: Der beste Videoplayer überhaupt
  • Sowie einige Spiele wie Schach und Backgammon

Konfiguration und Plugins

Eigentlich brauche ich diesen Abschnitt nicht. Denn ich konfiguriere die Programme, die ich unter Linux benutze, direkt. Der erste Klick nach dem Starten eines neuen Programms führt bei mir immer in die Einstellungen. Und für die frische Ubuntuinstallation gesamt eignet sich dafür auch das oben schon erwähnte Ubuntu Tweak.

Frisch installiert – was ist wichtig?

Ubuntu Desktop

Programme müssen immer wieder installiert, neue ausprobiert werden … Aber für mich ist das Design doch etwas sehr Wichtiges bei einem neuen Ubuntu-System. Canonical hat spannende Ideen für das Aussehen und das ist es, was mich bei einer Neuinstallation, einem neuen Release von Ubuntu eigentlich am meisten fasziniert.

Acht Standarderweiterungen für Google Chrome / Chromium

Aktuell ist Chromium der Browser meiner Wahl. Er startet schneller, lädt Webseiten schneller und stürzt weniger oft ab als Firefox. Einziger Nachteil gegenüber Firefox ist, dass Werbung u.ä. nicht komplett geblockt, sprich überhaupt nicht geladen, sondern erst nach dem Laden der Webseite ausgeblendet werden. Zwar versucht die Erweiterung Adblock hier etwas zu ändern, aber den Funktionsumfang von Firefox‘ Adblock Plus gibt es noch nicht.

  • Adblock: Blendet Werbung aus und blockiert in neueren Versionen, wie schon von Firefox gewohnt, auch das Laden von Werbung. Unverzichtbar.
  • Deaktivierungs-Add-on von Google Analytics: Offizielles Opt out – Google Analytics wird angewiesen keine Daten zu erheben.
  • LikeBlock: Blockiert die Facebook-Social-Plugins, die auf anderen Webseiten eingesetzt werden können. Die Facebook-Seite selber funktioniert einwandfrei.
  • Flashblock: blockiert das automatische Laden von Flashinhalten; für Youtube & Co. kann man allerdings Ausnahmen definieren.
  • Erweiterung „RSS-Abonnement“ (von Google): ermöglicht komfortabel das Abonnieren von RSS-Feeds im Google Reader
  • Google Reader: Note in Reader (Unofficial): Mit einem Klick auf den Button der Erweiterung wird die aktuell angezeigte Seite zu meinen shared items im Google Reader hinzugefügt. Und dann bei Twitter veröffentlicht. Sehr praktisch, wenn man nur einen Link schnell veröffentlichen möchte.
  • Search Box: Da die Omnibox von Chromium nur die Suche mit einer Suchmaschine erlaubt, wenn man nicht extra Such-Keywords definieren und sich merken will, braucht man eine Alternative. Mit einem Klick auf die Erweiterung öffnet sich eine kleine Box, in der man mehrere Suchmaschine einrichten und leicht benutzen kann.
  • Docs-Viewer für PDF/PowerPoint (von Google): PDF-Dokumente, PowerPoint-Präsentationen, Word-Dokumente u.ä. werden nicht umständlich heruntergeladen, sondern in Google Docs angezeigt.
Google Chrome Browser mit Erweiterungen
Google Chrome Browser mit Erweiterungen