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Im Jelinek, wo die Tapete im Kaffeehaus abblättert

Der Außenbereich des Café Jelinek

Läuft man die Otto-Bauer-Gasse entlang, macht das Café Jelinek keinen ungewöhnlichen ersten Eindruck. Innen verbirgt sich, jedenfalls rein äußerlich, ein altes Wiener Kaffeehaus. So alt, dass die Tapeten von den Wänden abblättern und der Kellner noch den berühmt-arroganten Wiener Touch hat. Aber auch Kronleuchter & Co versprühen den Charme der frühen Kreisky-Zeit.

Der Kronleuchter und die abbröckelnde Wandtapete
„American heating“ steht auf diesem alten Ofen

Sollte es im Winter kein Gas zum Heizen geben, hat das Jelinek anscheinend noch Alternativen.

Kommode und Radioapparat aus längst vergangenen Zeiten. Der Kaffee in der Auslage ist allerdings frisch.
Fotowand von berühmten Besucher:innen des Café Jelinek

Salz und Pfeffer standen wohl ob des (auf Wunsch veganen) Frühstücks noch auf dem Tisch. Zur Torte haben wir beides allerdings nicht benötigt.

Reich gedeckter Tisch im Café Jelinek

Topfen-Beeren-Mehlspeise im Jelinek
Mohntorte mit Zitronen-Zuckerguss

Für einen Besuch im Jelinek darf ich wärmstens ein Stück der Mohntorte empfehlen. Und zusammen mit einem Einspänner bestellt, reicht der Schlag auch für die Mehlspeise der Begleitung!

Topfen-Beeren-Torte, Kaffee verkehrt, Mohntorte, Einspänner (v.l.n.r.) und im Hintergrund die atmosphärische Einrichtung des Café Jelinek